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Barockreitkunst

Barock_Elke_Wedig_Galopp

Den barocken Menschen muss man vor dem Hintergrund des 30 jährigen Krieges sehen.  In Anbetracht dieser schweren Zeit ist  das Spannungsverhältnis zwischen Lebensliebe und Todestrauer verständlich. So versuchte man Lebensfreude und  Genuss in den Vordergrund zu stellen. Man hat erkannt, dass dauerhafte Veränderung zum Guten nur ohne Gewalt möglich ist. Man strebt nach Harmonie, Frieden und heiler Welt. Auch in der Reiterei demonstriert man Lebensfreude und Triumph und eine Abwendung von der Gewalt hin zum Harmonischen  und Ästhetischen.

Es wird nicht mehr nur Kriegsreiterei betrieben, sondern eine völlige zweckfreie Reitkunst, die schön, gewaltfrei und pompös sein soll. Man möchte das Auge erfreuen, sich aber gleichzeitig als überlegenen Modellator der Natur zeigen. Das Pferd soll durch die dressurliche Arbeit schöner und eleganter werden. Wieder einmal ist der Mensch Mitschöpfer an der göttlichen Natur, die er durch sein Einwirken verbessert und korrigiert.

Der Reiter sieht sich als starke Persönlichkeit. Indem er seine Emotionen, Leidenschaften und Triebhaftigkeit kontrolliert und beherrscht, stellt er das Ideal des Barockmenschen dar. In Erinnerung an das Goldene Zeitalter versucht der Mensch seine Triebe wie ein Pferdegespann mit sanfter Hand und wachem Auge zu kontrollieren.

Francois Robichon de la Guèrinière, der Reitmeister Ludwigs des XI, erschafft mit seiner École de Cavallerie eine Reitlehre, die diese Aspekte berücksichtigt und die bis heute als Ausbildungsgrundlage in der Spanischen Hofreitschule in Wien dient.

Barock_Elke_Wedig_Trab
Bei der Ausbildung des Pferdes wird großen Wert auf ein gut gymnastiziertes, lockeres Pferd gelegt, das graziös und gewaltfrei den Anforderungen seines Reiters nachkommen kann. Es wird auf das rechte Maß der Dinge hingewiesen und erklärt, warum Gewalttätigkeit und Überforderungen des Pferdes zu Widersetzlichkeit und Krankheit führen und daher absolut kontraproduktiv sind.

 

 

 

 

 

 

Öffentliche Auftritte

Barockreitzentrum Heimsheim

Barockreitzentrum Heimsheim

Equitana 2008

Equitana 2008

Equitana 2008

Equitana 2008

Reitsportgeschäft Krämer 2012

Reitsportgeschäft Krämer 2012

Reitsportgeschäft Krämer 2012

Reitsportgeschäft Krämer 2012

Reitsportgeschäft Krämer 2012

Storchenhof 2013

Elke Wedig Eurocheval 2008

Elke Wedig Eurocheval 2008

Schloß Ludwigsburg Filmdreh

Schloß Ludwigsburg Filmdreh

Schloß Ludwigsburg Filmdreh

Schloß Ludwigsburg Filmdreh

Unser gemeinsames Ziel ist es …

…feine Wege der Reitkunst zu finden. Neben der Technik sind uns Einfühlungsvermögen und das Arbeiten an uns selbst wichtig, um dem Pferd ein immer besser werdender Partner zu sein. Das beschränkt sich nicht nur auf die Klassische Dressur. Wir können von allen Reitweisen lernen und bieten deshalb Reitweisen übergreifende Seminare und Vorträge zu unterschiedlichen Themen an.

Der Standort …

... ist heute zu einem internationalen, Reitweisen übergreifenden Kompetenzzentrum und Treffpunkt für Reitkunst und die persönliche Entwicklung von Menschen und Pferden gewachsen. Das barocke Flair in Verbindung mit Pferden, die in den letzten Jahren zu Lehrmeistern für Menschen werden durften, verzaubert.

Gläserne Produktion

Das Barockreitzentrum beteiligt sich an dem Nachhaltigkeitsprojekt "Gläserne Produktion" vom Land Baden-Württemberg.

Seminare / Workshops /Termine

Alle Veranstaltungen, Workshops, Seminare vom Verein Levade e.V. finden Sie neu unter www.levade-ev.de. Klicken Sie auf den neben stehen Button Termine. Termine